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Fenstereinteilung

Öffnungsarten, Fenstereinteilung,
Ober- und Unterlichter

Woraus besteht ein Fenster?

Ein Fensterelement besteht grundsätzlich aus einem festen Teil, dem Blendrahmen und einem beweglichen Teil, dem Flügelrahmen.

Der Blendrahmen wird in die Maueröffnung (Laibung) montiert. Die beweglichen Fensterflügel sind durch die Beschläge im festen Blendrahmen integriert. Bei der Konfiguration eines Elementes wird bei uns prinzipiell das Blendrahmenaußenmaß abgefragt. Im Fensterflügel wird das entsprechende Glas eingesetzt, das aus mindestens zwei Fensterscheiben besteht. Damit dieses möglichst dicht am Flügelrahmen anliegt, wird zwischen Rahmen und Flügel eine Dichtung eingezogen. Das Glas wird innen am Fensterflügel direkt am Rand der Scheibe umlaufend durch eine Glasleiste fixiert. Der Flügelrahmen kann durch glasteilende Kunstoffsprossen oder Massivholzsprossen geteilt werden.

Natürlich gehören auch die mechanischen Bestandteile zum Fenster dazu: Beschläge und Griffe sorgen dafür, dass der Fensterflügel öffnet oder schließt.

Der Aufbau

Fensterteilung

Zu Beginn der Konfiguration müssen Sie entscheiden, aus wie vielen Segmenten Ihr neues Fenster oder Ihre neue Tür bestehen soll. Wir unterscheiden zwischen einteiligen, zweiteiligen und dreiteiligen Elementen. Die Fensterkonstruktion besteht aus einem zusammengesetzten Rahmenprofil, in dem unterschiedliche Flügelvarianten, Ober- oder Unterlichter und Verglasungen eingebaut werden können.

Ober- oder Unterlichter

Der folgende Konfigurationsschritt ist optional und bezieht sich auf Ober- oder Unterlichter. Diese sind in der Regel 400mm – 800mm hoch, befinden sich über oder unter dem eigentlichen Fensterelement und können als Kippelement oder Festverglasung, bei größeren Ober- und Unterlichtern auch als Dreh- oder Dreh-Kipp-Elemente, konfiguriert werden.

Öffnungsarten

Nachdem die generelle Form Ihres Fensters oder Ihrer Tür feststeht, müssen Sie nun bestimmen, ob und wie die einzelnen Segmente zu öffnen sind. Wichtig ist dabei auch die Richtungsbestimmung.

In welche Richtung sollen die Flügel aufschwingen? Das ist ein wichtiges Thema. Ausschlaggebend für Ihre Entscheidung ist unter anderem der Platz in den Räumen, in der Nähe stehende Einrichtungsgegenstände und der gewünschte Lichteinfall.


FAUSTREGEL: DAS ELEMENT WIRD BEI DER RICHTUNGSBESTIMMUNG VON DER SEITE BETRACHTET, AUF DER SICH DIE BÄNDER (SCHARNIERE) BEFINDEN:

Element geht nach innen auf – Innenansicht

Nach Innen Öffnend

Element geht nach außen auf - Innenansicht

Nach außen Öffnend

Fensterelemente gehen bei uns prinzipiell nur nach innen auf!

Bei Terrassen- oder Haustüren können die Flügel nach innen oder auch nach außen aufgehen.


Die Funktion Fest im Blendrahmen bedeutet, dass es keinen Flügelrahmen gibt und dass das Isolierglas fest mit dem Blendrahmen verbunden ist. Das Element ist also nicht zu öffnen. Diese Öffnungsart wird zum Beispiel bei kleineren Ober- und Unterlichtern, Schaufenstern oder Wintergärten ausgeführt.

Bei der Öffnungsart Dreh links sind die Bänder innen auf der linken Seite, der Fenstergriff ist innen auf der rechten Seite des Flügels und er schwingt nach links auf. Bei der Öffnungsart Dreh-Kipp links kann man den Flügel noch dazu zusätzlich in der Kippstellung öffnen.

Bei der Öffnungsart Dreh rechts sind die Bänder innen auf der rechten Seite, der Fenstergriff ist innen auf der linken Seite des Flügels und er schwingt nach rechts auf. Bei der Öffnungsart Dreh-Kipp rechts kann man den Flügel noch dazu zusätzlich in der Kippstellung öffnen.

Bei der Öffnungsart Kipp ist lediglich das Ankippen möglich. Besonders bei schmalen, kleinen Kellerfenstern oder Ober- und Unterlichtern findet man diese Funktion, da durch die geringe Größe des Flügels der Dreh-Kipp-Beschlag keinen Platz hat. Damit man das Fenster zum Putzen richtig aufmachen kann und ein unkontrolliertes Aufklappen verhindert wird, empfiehlt sich der Kauf einer Putz- und Fangschere. In öffentlichen Gebäuden ist diese bei Kippfenstern eine Bedingung.

Bei zweiteiligen Elementen gibt es zum einen das Pfostenelement. Hier haben Sie den festen Steg (Setzpfosten, zwei Öffnungen) in der Mitte. Sie können beide Seiten unabhängig voneinander drehen und kippen. Bei einem Fenster mit Stulp haben Sie keinen festen Steg in der Mitte (große Öffnung). Sie können dabei nur eine Seite drehen und Kippen (Gangflügel), die zweite Seite geht nur zu drehen (Standflügel mit Stulpverriegelung arretiert)

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